Meldung eines Diskriminierungsfalls

(Anmälan till DO)

Auf dieser Seite informieren wir Sie darüber, wie Sie eine Beschwerde bei der Ombudsstelle für Gleichstellung (DO) einreichen und was wir jeweils tun können. Wir geben auch Auskunft über andere Akteure, die Beschwerden entgegennehmen und Beratungen zum Thema Diskriminierung anbieten. Wenn Sie Mitglied in einer Gewerkschaft sind und Diskriminierung am Arbeitsplatz erleben, ist in erster Linie die Gewerkschaft der richtige Ansprechpartner.

Was kann gemeldet werden?

(Det här kan du anmäla)

Wurden Sie oder jemand in Ihrem Umfeld aufgrund des Geschlechts, von Geschlechtsidentität und Geschlechtsausdruck, ethnischer Herkunft, Religion, Behinderung, sexueller Identität oder Alter benachteiligt oder in der Würde verletzt? In diesem Fall kann eine Diskriminierung vorliegen. Dies können Sie der Ombudsstelle für Gleichstellung (DO) melden. Wenn Sie von Ihrem Arbeitgeber benachteiligt werden oder wurden, weil Sie Ihr Recht auf Elternzeit wahrgenommen haben, können Sie uns dies ebenfalls melden.

Bitte denken Sie daran, den Sachverhalt oder die Geschehnisse, die Sie melden möchten, entsprechend zu dokumentieren. Heben Sie auch andere sachdienliche Informationen auf, die bei einer späteren Untersuchung des Falls als Beweise vorgelegt werden können. Dazu zählen bspw. Informationen in E-Mails, SMS oder Tonaufnahmen, die Ihre Erfahrungen und Erlebnisse belegen können.

Beschwerde eingereicht – wie geht es weiter?

(Vad händer om jag gör en anmälan?)

Pro Jahr gehen rund 2000 Beschwerden bei uns ein. Sämtliche Meldungen werden von unseren Sachbearbeitern geprüft, um zu beurteilen, ob der geschilderte Sachverhalt weitere Maßnahmen (eine Überprüfung) erforderlich macht. Ob eine Diskriminierung vorliegt oder nicht, kann nur in den Fällen beurteilt werden, in denen wir eine Untersuchung des Sachverhalts einleiten.

Beschwerden, die nicht zu einer Untersuchung führen, werden von uns dennoch ausgewertet und kommen unserer gesellschaftsverändernden Arbeit zugute. Mit ihrer Hilfe fördern wir das Wissen über und das Verständnis von Diskriminierung, beeinflussen Entscheidungsträger und entwickeln Handlungswerkzeuge für Arbeitgeber, um diese bei der Förderung gleicher Rechte und Möglichkeiten zu unterstützen.

Rund zehn Prozent aller Meldungen ziehen eine Überprüfung durch die Ombudsstelle für Gleichstellung (DO) nach sich. Einige wenige der von uns beaufsichtigten Fällen gehen bis vor Gericht (pro Jahr ca. 1 % aller Beschwerden).